Erfahrungen
 
Feedbackmeldungen und Auszüge aus Sitzungsprotokollen
Männlich, 40 Jahre, IT-Manager, Problematik: Burnout
Liebe Frau Lenz,
die Erfahrungen, die ich in der vergangenen Zeit mit Ihrer Therapie sammeln konnte,
möchte ich keinesfalls missen. Als ich den Burnout hatte war mir klar, dass nicht
nur der Körper sondern auch die Psyche eine wichtige Rolle und Unterstützung
für meine künftige Genesung als auch für meine persönliche Zukunft spielt.
Ich habe mich sehr gerne bei Ihnen auf das Abenteuer Tiefenentspannung eingelassen
und habe es keinesfalls bereut. Mit war vorher nicht bewusst, dass dieses Nichtstun
gleichzeitig so entspannend, erleichternd aber auch sehr anstrengend sein kann
mit dem wundervollen Ergebnis sich selber besser kennenzulernen, Ansichten
zu verändern (mit positivem Einfluss auf sich selbst und seine Umwelt) und auch
gegenwärtige (evtl. schwierige Situationen) neu bzw. anders (positiver) zu betrachten.
Die Therapie hat mir geholfen mich in die Zukunft zu orientieren und nicht mehr
in dem bereits Passierten und somit abgeschlossenen zu leben. Viel zu oft hatte ich mir Gedanken gemacht wie das bereits Erlebte mich beeinflusst, ohne mir wirklich darüber klar
zu werden, wie ich das Erlebte positiv für mich verwenden kann. Ich kann sagen, durch
Ihre Therapie habe ich eine optimistischere Denkweise bekommen:
„Das Glas ist jetzt viel öfters halb voll, als halb leer!“
Ich war bzw. bin immer noch sehr positiv überrascht wie die Tiefenentspannung
einen einfacheren Zuritt zu sich selbst schafft ohne zu lange im Vergangenen zu suchen
und auch folglich eine lange Therapiezeit erforderlich machen würde. Ich persönlich
finde es eine sehr effektive (wenn man das in diesem Zusammenhang überhaupt sagen darf) Methode um eingefahrene Prozesse, Handlungs- und Denkweisen zu verlassen, die einem persönlich eigentlich nur im Wege stehen und man sich somit selbst und womöglich
seiner sozialen Umwelt „schadet“.
Die Nachhaltigkeit dieser Therapie kann ich auf Grund eigener Erfahrung bedenkenlos unterschreiben und auch nur jedem weiterempfehlen, der wirklich etwas für sich selbst
tun will, sich selbst entdecken will und sich damit letztendlich auch weiterentwickelt.
Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden und da ist diese Art der Therapie sicherlich sehr gut
dazu geeignet, während des Nichtstuns etwas genauer hinzusehen. Letztendlich wurde
mir auch klar, dass mein Burnout nicht nur durch den Stress am Arbeitsplatz verursacht wurde, sondern auch noch ein paar andere u. a. persönliche Faktoren dazu beigetragen haben.
Die Klarheit darüber und die neuen Erkenntnisse die ich mit Ihrer großartigen Unterstützung
im Rahmen der Tiefenentspannung als auch der Gesprächstherapie gewonnen habe,
hilft mir jetzt sehr im Verhalten am Arbeitsplatz, im Umgang mit Stress, Verhalten
im sozialen Umfeld, etc.
Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken für die sehr vertrauensvolle Atmosphäre,
Ihre Professionalität und Sensibilität sowie großem Einfühlungsvermögen, welches Sie mir gegenüber erbracht haben. Ich habe mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt ohne auch irgendwann einmal nur den Eindruck gehabt zu haben, allein gelassen zu sein.
Nach den jeweiligen Sitzungen habe ich mich immer erleichtert und auch gestärkt gefühlt
so zu sein wie „man“ ist und bereit sein für Veränderung und Zukunft.
HERZLICHEN DANK FÜR ALLES!!!!!!!!!!!
Weiblich, 43 Jahre, Ärztin, Selbsterfahrung
„Ich war völlig losgelöst von einer konkreten Situation. Es war Energie und Kraft pur.
Ich hatte meine Hände auf dem Bauch, darunter schien alles warm zu werden und zu glühen.
Es fühlte sich an, als wäre mein Energiekreislauf wieder angekurbelt worden.
Als ob ich an mein Zentrum angedockt hätte.“
Weiblich, 31 Jahre, Programmdirektorin, Problematik: Burnout
Ich bewerte die Zusammenarbeit mit Frau Lenz als äußerst positiv und gewinnbringend.
Mein Zustand innerer Unruhe und scheinbarer Ausweglosigkeit, der mich zu ihr brachte,
wurde rasch durch Gespräche und Tiefenentspannung zu einem Zustand der Ausgeglichenheit.
Ihre Arbeitsmethode überzeugte mich, denn selbstredend gab Frau Lenz keine Ratschläge, hinterfragte aber bestimmte Entscheidungen meinerseits immer gewissenhaft und pointiert,
so dass sich von meiner Seite schnell das Gefühl einstellte, bei ihr gut aufgehoben und
in den richtigen Händen zu sein.
Ich kann die Zusammenarbeit mit Frau Lenz nur empfehlen!
Weiblich, Mitte 40: Wunsch, endlich gesund zu werden
Vorbemerkung:
Sexueller und psychischer Missbrauch im Kindesalter durch den Vater.
Mutter war „Komplizin“, drohte der Tochter, die sich hilfesuchend an Verwandte wenden wollte. Mutter schwer depressiv, Vater Alkoholiker, Gewalt in der Familie. Ab dem 4. LJ.
musste sie ihre zwei kleinen Geschwister grossziehen; sie fühlte sich um ihre eigene Kindheit betrogen. Der Vater bürdete ihr die Verantwortung für das Wohl der Geschwister auf,
indem er ihr drohte, er werde die Familie verhungern lassen, wenn sie etwas von dem Missbrauch erzählen würde.
Symptome:
Vielfältige Ängste, schwerste, teils lebensbedrohliche (psycho)somatische Störungen – Magersucht, Lungenembolie, wiederholt Thrombosen, Sepsis, Schlafstörungen, unzählige „Unfälle“, Tablettenabhängigkeit, Kontaktstörungen.
Therapie:
Tiefenentspannung/Therapeutische Hypnose, eingebettet in gesprächspsychotherapeutische Sitzungen
„Nach der letzten Sitzung ging es mir super! Mir war plötzlich klar, warum meine Mutter so gehandelt hat. Ich habe diesen Kreislauf durchbrochen, bin stolz auf mich. Mein Grossvater
hat meine Mutter abgelehnt. So hat meine Mutter ihren Frust, dass ihr Vater mich geliebt hat und sie nicht, an mir ausgelassen, es war Eifersucht. Dieses Neu-Bewerten war wichtig für mich!
Eigentlich war meine Scheidung gut, denn sonst hätte ich dieses Muster an meine Kinder weitergegeben (Anmerkung: Die Kinder blieben damals beim Vater).
Ich war stolz auf mich, die „Beerdigung“ (symbolisch) meiner Mutter war ok.
Komisch: 2 Tage später rief mich meine Mutter an! Sie fragte, wie es mir geht? Das gab
es noch nie! Ich war völlig platt, sie hatte sich ja noch nicht mal auf der Intensivstation
um mich gekümmert oder nach mir gefragt. Und sie meldet sich sonst nie! Mit dieser Erkenntnis ist mir vieles klar geworden! Viele von den Verhaltensmustern meiner Mutter habe ich von ihr übernommen und an meinen Kindern ausgelassen. Das ist die für mich positive Erkenntnis.
- Warum hat die Psychoanalyse (5 Jahre) das nicht geschafft?“
„Ich kann meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Ich habe die Kontrolle abgegeben, bin aufgewühlt und ziemlich durcheinander.“
„Es war wie ein Schlachtfeld in mir! Wenn ich auf meinen Bauch hörte - der Kopf mochte die Herrschaft nicht aufgeben, es war ein Zweikampf. Eine Diskrepanz zwischen Denken und Handeln. Oft was gesagt, was ich nicht meinte. Jetzt aber eine neue Situation, Denken und Fühlen sind eins!“
„Habe das ganze Haus entmüllt. Mein Mann meinte, endlich könnte er in der ersten Etage wieder richtig atmen. Habe gesammelte Dinge der letzten 35 Jahre weggeschmissen.“
„Vielleicht werde ich jetzt doch mal Mensch?“
„Was mir alles klar wird! Das kann doch nicht sein, man muss doch eigentlich alles sehen können, ich habe jetzt Jahrzehnte nicht gesehen, Kontrolle macht blind!“
„Trotzdem ich die Prüfung nicht bestanden habe, habe ich jetzt das Gefühl, dass ich
„alle Fünfe gerade sein lassen kann“ - ich habe Vertrauen ins Leben.“
„Habe mir zum ersten Mal etwas nicht gefallen lassen – dass Männer stets über Frauen bestimmen. Das war mein ganzes Leben so. Aber jetzt traue ich mich und ich wehre mich.
Ich kann auch mal „Nein“ sagen. Und ich habe gekämpft und damit Erfolg gehabt.“
Weiblich, 44 Jahre: Selbständig, Krisenbegleitung - Trennung vom Ehemann
"Sie sagen genau das Richtige. Mir fällt viel mehr ein, als wenn ich mit einer Freundin rede.
Es werden mehr Zusammenhänge deutlich und dann kann ich das wegsortieren. Sie bringen
das immer so auf den Punkt."
Weiblich, 58 Jahre: Frühpensioniert nach Unfall am Arbeitsplatz
Vorbemerkung:
Ein schwer wiegender Unfall am Arbeitsplatz zwang die Klientin, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, da mit den Folgen dieses Unfalles auch ihr berufliches Weiterkommen zusammen hing. Es stellte sich schnell heraus, dass das Unfalltrauma eigentlich eine Retraumatisierung war.
Die Klientin nahm dieses "Angebot des Lebens" an und konnte sich so auf eigenen Wunsch
endlich mit dem ihr bereits bewussten Missbrauch im Kindesalter auseinander setzen.
Anmerkung:
Hypnotherapeutisches Vorgehen war nach gründlicher Erwägung angezeigt, da die Klientin
durch das erneute Unfallgeschehen nicht mehr akut traumatisiert war.
Missbrauch, bewusst oder unbewusst, muss nicht zwingend thematisiert werden. Der Klient entscheidet! Die Anrede "Du" während einer Hypnosesitzung vertieft und erleichtert
den Dialog zwischen Therapeut und Klient.
Auszug aus einem Sitzungsprotokoll - k. = Klientin / th: = Therapeutin
klientin visualisiert "ihren" raum:
k. „wiege und bett sind weg. jetzt steht da eine sitzgruppe. mein vater ist da, im unterhemd.“
th: was macht er?
k.„mein vater kocht, er legt früchte ein. früchte, tomaten, das hat er früher auch gemacht ... er rasiert sich. ich sehe 2 bilder gleichzeitig.“
th: wie geht es dir?
k. „es ist alles entspannt, nichts aufregendes, ich lungere so in der ecke auf dem sofa herum ... jeder macht sein ding, es ist ok."
(k. erlebt es hier zum ersten mal, entspannt mit ihrem vater in einem raum zu sein!)
pause
th: sieh ihm mal in die augen.
k. „er hat lachende augen.“
th: willst du ihm oder will er dir etwas sagen?
„er sagt, er ist so froh, dass wir da sind, wo wir jetzt sind, für mich, aber auch für ihn.“
th: wie geht’s dir jetzt?
k. „gut.“
pause
th: vielleicht möchtest du deinen vater in die arme nehmen oder er dich?
(sie hat dem vater möglicherweise noch nicht vergeben)
k. „er nimmt mich nun so in die arme, aber spüren tue ich nichts.“
(! s.o. !, das ist noch nicht ausgestanden!)
th: dir geht’s gut dabei?
k. „ja, sehe alte bilder, die ich früher hatte ... (ruft plötzlich laut): seinen pimmel mit der axt abhauen!“
th: nimm eine axt und mit jedem tiefen ausatmen haust du ihm den pimmel ab!
hebt den linken arm zum schlag, obwohl rechtshänderin. wiederholt das ein paarmal, sie hustet stark dabei.
k. laut: „weg damit in den ofen! er brennt, ich kann sehen, wie er verbrennt!!“
th: sieh dir das genau an, wie er zu asche wird!
(sie soll visualisieren, dass die gefahr vorüber ist)
k. lacht: „das ist schon irgendwie makaber!“
k. "vater meldet sich: er ist dankbar, dass der stress weg ist, dass wir eine möglichkeit gefunden haben, den rest aufzulösen.“
th: geht’s euch gut?
k. „da ist wärme im raum, man hält es aus – wir halten uns aus – es ist eigentlich gut.“
th: eigentlich?
k. „ich möchte ihn fragen, ich habe soviel ... es ist soviel wissen an mir vorübergegangen!“
(verlust der kindheit, erfahrungen, die sie sich nicht zu machen traute)
k. "vater: es ist nichts verlorengegangen, es wird alles kommen zu seiner zeit.“
th: kannst du ihm deine rechte hand auf den kopf legen?“
(ihm vergeben)
klientin hält rechten arm vor sich in die luft
k. „er geht in die knie!“
th: sieh ihn an, was macht er?
k.„er weint.“ ... „ich kann nicht weinen.“
(da ist etwas noch nicht gelöst - arm immer noch in der luft, also auf seinem kopf)
th: sag ihm: vater, ich vergebe dir, dass du mir soviel zeit meiner kindheit gestohlen hast. vater, ich vergebe dir, was du mir angetan hast. ich befreie dich von deiner schuld.“
klientin spricht alles nach, ganz langsam
k. „er umklammert mich.“
pause
k. „ich nehme ihn an.“
(die lösung!)
k. "...erleichtert, dass es aufgelöst ist. es ist aufgelöst! es ist so eine hilfe, so eine erleichterung!“
pause
k. "ganz dunkel und tief in mir ist wehmut/traurigkeit.“
pause
th: suche das kleine mädchen!
k. „sie guckt ihm auch in die augen und sie fragt, was sie sehen soll?“
(es ist wirklich erledigt)
th: frag sie, was sie machen möchte, vielleicht möchte sie tanzen?
k. drückt ein bisschen herum: „ja eigentlich schon, aber sie schämt sich…“
(drückt ihre scham durch das mädchen aus)
k. „die kleine tanzt mit dem vater! ... jetzt packt sie mich, wir tanzen zu 3.! wir tanzen ungarische tänze!“
sie lächelt selig, sanft und zufrieden, als lebe sie eine lang gehegte sehnsucht aus
k. „da fliegen ganz viele pimmel wie konfetti rum, alle in den ofen rein.“ lacht
nachgespräch:
freudig, erwartungsvoll: „ich glaub, es ist vorbei!“
„da sind lauter pimmel wie luftballons in den himmel aufgestiegen!“
(Sie visualisiert und vertieft, dass sie dieser Gefahr nicht mehr ausgesetzt ist)
Weiblich, 30 Jahre: Assistentin, körperliche und seelische Folgen eines lebensbedrohlichen Unfalles
Email an die Klientin:
hallo frau m.,
ich habe über die gestrige hypnosesitzung nachgedacht, da ich erst nicht verstanden habe,
was nachstehender dialog zu bedeuten hatte, denn normalerweise erhält man eindeutige antworten. heute nacht wurde es mir klar. ich schreibe ihnen dies auch, weil sie gestern zweifelten, wie stark der verstand beteiligt war.
th. "ist heute noch etwas zu tun da unten?"
k: "ja und nein!"
th. "das mädchen fragen?"
k: "sie sagt ja und schüttelt den kopf?"
ich sagte ihnen bei der einleitung folgenden satz, als sie in dem aufzug standen:
"und mit allem, was du heute erledigt wissen möchtest, fährt der aufzug nach unten."
damit erhielt das UB den auftrag, alles zu klären, was sie geklärt haben wollten.
das mit d. zu klären, war ihr bewusster wunsch. das mädchen, also ihre seele, wusste aber,
dass heute der falsche zeitpunkt für sie war, die situation mit d. auf tiefster ebene zu klären.
so erscheint mir die antwort des mädchens: "sie sagt ja und schüttelt den kopf" fast schon rührend! wie ihr UB versucht, einerseits dem offiziellen auftrag zu entsprechen und aber gleichzeitig versucht, sie zu schützen? wunderbar, nicht?
ein schönes wochenende und liebe grüsse,
evelin lenz
Männlich, 43 Jahre: Manager, Ehepartner einer manisch-depressiven Klientin
Email von dem Klienten
Betreff: VIELEN DANK! :-)
Hallo Frau Lenz,
Den Film „xxx“ haben wir uns gestern Abend gleich noch angesehen. Den habe ich im Februar aufgenommen und wollte ich mit P. ansehen, aber dann war ja P.´s Ausflug in die Klinik. Seit dem schwirrte der Film auf unserer Festplatte. Es ist ein wunderbarer Film und immer wieder fasziniert mich der Umgang Mensch und „Raubtier“. Ist schon eine große Gabe! Danke für den Anstoß!
Dann wollte ich Ihnen noch sagen wie froh ich bin, dass P. nach wie vor zu Ihnen geht
und welche Fortschritte sie in der letzten Zeit gemacht hat. Es ist eine wunderschöne Erfahrung, macht mich persönlich zufriedener und glücklich – es tut auch unserer Beziehung sehr gut!
Nach den 3 Vulkanausbrüchen sehe ich definitiv, dass etwas zu gedeihen beginnt – zaghaft aber sehr sicher - und wie es bei Vulkanausbrüchen so ist, hat sich fruchtbare Erde gebildet.
Vielen, vielen Dank für Ihre Geduld und die Unterstützung!
Weiblich, 57 Jahre: Problematik: Rauchen und Alkoholkonsum
Vorbemerkung:
Die Klientin konnte während unseres therapeutischen Prozesses bereits tiefer liegende,
schwerste Traumata aus ihrem Leben mit Therapeutischer Hypnose lösen. Basierend auf
dieser positiven Erfahrung entstand in ihr der nachhaltige Wunsch, sich von ihrer Nikotinabhängigkeit zu befreien.
Nachfolgend ein Auszug aus dem "Gespräch" mit der Klientin im Trancezustand.
Hieraus wird deutlich, wie individuell die Gründe und Ursachen für Sucht sind und
wie hervorragend Trancezustände geeignet sind, um diese teils tief versteckten Aspekte
ins Bewusstsein zu holen und dort zu bearbeiten. Dieses Beispiel veranschaulicht auch,
dass es sich bei diesem Prozess vorwiegend um die Änderung eines Bewusstseinszustandes -
und nicht um einen "Kampf gegen die Sucht"
- handelt!
Anmerkung:
Dieser Auszug gibt nicht alle Aspekte des inneren Erlebens der Klientin in Trance
wieder, sondern nur das, was sie nach kommunizierte. Die von der Klientin
beschriebenen Bilder können Pseudoerinnerungen sein - d. h., die Szenerie vermittelt
die Betrachtungsweise der Klientin über deren innere Haltung sich selbst
und dem Leben gegenüber.
Auszug aus einem Sitzungsprotokoll - K: = Klientin/Th: = Therapeutin/M = Mädchen (Hilfs-Ich)
Klientin spricht über sich in einem anderen Leben:
"Sie wird durch einen Gang gezogen, rechts und links Gitterstäbe, sie fühlt sich wie eine Gefangene. Lange Haare, Füsse und Hände gefesselt. Sie wird mit Ketten durch den Gang gezogen. Kerzen überall."
Klientin wechselt jetzt in die "Ich-Form":
"Ich krieg gar nicht mehr soviel mit, wie halb bewusstlos. Kopf hängt an der Seite.
Irgendwie sehe ich von aussen gar nicht so gequält aus – hänge da wie ein nasser Sack.
Ich höre: Wo sollen wir sie hinbringen? Antwort: Schmeisst sie da hinten in die Ecke –
lang liegt sie da eh nicht mehr." ... "Bin 25 Jahre, junges Mädel."
Klientin agiert und wirft sich auf der Praxisliege, als ob sie sich gegen etwas wehren würde:
"Bläuliche Würgemale, ich wurde stranguliert." ... "Gemäuer, Halbtote, nasses Heu, Fäkalien,
es stinkt ... da liege ich angekettet ... ich weiss nicht, ob ich spinne, eine Vision in DEM Zustand? ... Ein Licht, ich reiss die Augen auf ... ob ich als Hexe oder ob ich ... ich weiss nicht, ob ich ein spirituelles Leben geführt habe ... ich glaub, man hat mich ... ganz viel Licht, ganz starker Glaube, der mir nichts geholfen hat ... ich reiss die Augen auf und sehe das Licht." (Sterbeprozess > Anm. d. Th.) ... "Ich kann nicht weiter."
Lange Pause
Th: "Ist das Mädchen da? Frag sie, was das Bild dir sagen soll?"
M: "Du bist an deinem Glauben zugrunde gegangen." ... K: "Bin ich jetzt im Kopf? ...
Ich will wegen meines Glaubens nicht mehr gedemütigt, gehänselt oder umgebracht werden,
LIEBER TUE ICH ES SELBER!" (< mit Zigaretten und Alkohol! > Anm. d. Th.)
Pause
Agiert sehr stark, schüttelt sich
Th: "Frag sie: Was muss ich tun, damit ich leben darf?"
M: "Vertrauen - Vertrau dir selber." ... K: "Wie geht das?"
Th: "Lass dir vom Mädchen ein Bild zeigen."
M: "Schau zurück, schau, wo du heute bist. DU LEBST! Du spürst Liebe zu deinem Sohn,
die Liebe zu MM, das ist doch ein Anfang!"
Lange Pause
Th: "Frag das Mädchen, ob es ein Hindernis gibt, das dich davon abhält, mit dem Rauchen
und Trinken aufzuhören?"
K: "Ja, ein grosses … mein Vater kommt wie ein Dämon! Obwohl mir mein Vater durch ein Medium sagte, ich sollte mit dem Rauchen aufhören ..."
Th: "Schau deinen Vater an."
K: "Er qualmt ... mein Grossvater steht hinter ihm. Der hat Haus und Hof versoffen."
Th: "Frag das Mädchen: Rauche und trinke ich aus Liebe zu meinem Vater und Grossvater?"
K: "Mädchen nickt? ... Das kann ich nicht verstehen?"
Th: "Schau deinen Vater und deinen Grossvater an und sage ihnen: Ich vergebe euch, ich liebe euch ... aber ich will nun aufhören zu rauchen und zu trinken. Ich will leben!"
K: "Vater und Grossvater sagen: Tue es doch!"
Pause
K: "Schwarze Schlange, ganz schwarz ... dazwischen ... sieht nicht toll aus ..." (ängstliche, fast panische Stimme)
Th: "Bleib da und frag die Schlange, wer sie ist!"
K: "Das Mädchen versteckt sich hinter mir!"
Ganzer Körper schüttelt sich
Pause
K: "Wer bist du? ... "Die Versuchung!" ...
"Aus der Schlange kommt eine Prinzessin raus! Das bin ich! Das ist die Transformation –
das bin ich, gesund und schön! ... Unten liege ich kaputt und halb tot ... ICH MUSS DAS SCHAFFEN, ICH BIN DAS! Ich kann es nicht meinem Vater und Grossvater anlasten ...
Ich habe es in der Hand, ob ich es schaffe oder nicht, nur ich!"
"Ich sehe, wie die Schlange verendet und diese gesunde Frau immer mehr Raum einnimmt ...
... sie ist gesund!
Pause
TH: "Bitte die Frau, dir die Hände entgegenzustrecken."
K: "Es ist wie "vorher und nachher": so wie es SEIN WIRD, wie eine Transformation!"
Lange Pause
Th: "Frag das Mädchen, ob da unten noch was zu tun ist?"
Antwort: "Sie sagt sehr salopp: Reiss dich zusammen, steh auf und geh!"
(Dieser Auszug gibt nicht alle Aspekte des Inneren Erlebens der Klientin wieder, sondern
nur das, was sie nach aussen kommunizierte.
Weiblich, 30 Jahre: Sekretärin, Körperliche und seelische Folgen eines lebensbedrohlichen Unfalles
Email von der Klientin
hallo frau lenz,
war wirklich wieder ein tolle sitzung. jedes mal geh ich aus ihrer stunde - obwohl ich es noch nicht zu 100% kann - mit einem riesen grinsen raus (Lähmung einer Gesichtshälfte) ein sooo gutes gefühl. :)))))))))))))
...
vielen dank nochmals für alles. es ist wirklich eine tolle zeit ... besser gesagt: eine tolle und aufregende zeit hat begonnen.
schönen abend & bis zum nächsten termin
Männlich,38 Jahre: Psychotherapeut, Raucherentwöhnung Tiefenentspannung/Therapeutische Hypnose plus indiv. Selbsthypnoseanleitung
Email von dem Klienten
vorsichtig;-) ganz vorsichtig ich bin NICHTRAUCHER;-))) allerdings seit sonntag. berichte darüber gerne....
mir gehts damit überraschender weise sehr gut trotz brutalem stress meiner mutter. habe ich am mittwoch aus h. abgeholt, heute war der grosse umzug mit der spedition viel aufregung und stress pur, aber ein ganz dickes ABER: ich war zwar auch involviert, aber keine unsägliche GIER nach einer kippe!!
trau dem noch nicht so aber mir gehts echt gut und mein körper sowie meine lunge erholen sich sehr gut.....
viele grüße
Weiblich, 31 Jahre: Sinnsuche im Leben
liebe frau lenz,
ich möchte mich noch mal ganz herzlich für ALLES bedanken - ohne ihre "unterstützung"
(weiß nicht, wie ich es anders bezeichnen soll - sie wissen aber, was ich meine, oder?)
würde es mir jetzt nicht so gut gehen!!! toi, toi, toi ... knock on wood, sie wissen ja, da bin ich leicht abergläubisch!!
ich wünsche Ihnen einen wunderschönen urlaub
liebe grüße
Weiblich, 31 Jahre: Assistentin, Körperliche und seelische Folgen eines lebensbedrohlichen Unfalles

Nach meinem schweren Unfall war ich der Überzeugung, ohne fremde Hilfe das Erlebte verarbeiten zu können. Und somit quälte ich mich fast 1,5 Jahre alleine, bis mein Leben
völlig zusammenbrach. Ich musste mir eingestehen, es doch nicht alleine zu schaffen.

So war der Weg zu Frau Lenz der schwerste, durch mich selbst entschiedene Weg
in meinem Leben. Geprägt durch Vorurteile gegenüber Therapeuten: auf der Couch zu liegen
die eigenen Probleme detailliert zu schildern, um dann die Auslöser in der eigenen Kindheit
zu finden sowie dem Eingestehen, es doch nicht alleine zu schaffen.

Es fing alles an mit meinem schweren Motorradunfall im Oktober 2006.
Die erste Prognose der Ärzte war: "Nicht-Überleben".
Weitere Prognosen: Querschnittslähmung, Blindheit, Taubheit.

Ich bewies allen das Gegenteil und führte nach zwei Monaten ein eigenständiges Leben
und ging zur Arbeit. Doch mit der Zeit kristallisierten sich einige gravierende gesundheitliche
Einschränkungen heraus, die mich in ein sehr tiefes Loch fallen liessen. Meine letzten Kraft-
reserven liessen mich den Tag in der Arbeit "durchhalten".

Die Zeit ausserhalb der Arbeit konnte ich nur noch im Bett verbringen. Immer allein,
ohne jeglichen Kontakt zur Gesellschaft, geschweige denn der Möglichkeit, etwas unter-
nehmen zu können. Dadurch fiel ich in ein immer tieferes Loch. Mein Leben empfand
ich nur noch als "Dahinvegetieren". Zu diesem Zeitpunkt war die einzige Erlösung der
Tod für mich. Ich wurde Mitglied in einem Verein für Sterbehilfe. Ich gab aber mir
und meinen gesundheitlichen Einschränkungen eine Gnadenfrist. Tief in mir wollte
ich nicht dieses Ende.

Der letzte Ausweg war die Inanspruche der Hilfe eines Therapeuten. Es war die allerletzte
Möglichkeit, die mir noch offen stand. Denn kein Arzt und auch ich selbst - keiner konnte
mir mehr helfen.

Bewusst entschied ich mich für mein Leben und ging zu Frau Lenz. Ziemlich verunsichert
und mit wenig Hoffnung stand ich vor ihrer Tür. Eine Frau mit einer positiven Ausstrahlung
macht die Tür auf. Mein erster Eindruck: "Schaut aber nicht wie eine typische Therapeutin
aus."

Im Besprechungszimmer angekommen floss alles aus mir heraus - in Form von Worten und
Tränen. Ich hatte das Gefühl, wie ein Wasserfall zu sprechen, ohne jegliche Hemmung.
Meine Vorurteile waren wie weggeblasen. Eine enorme Erleichterung machte sich bemerkbar.

Als ich die erste Stunde verliess, spürte ich eine Energie. Es fühlte sich wie "aufgetankt" an.
Konnte denn eine Therapie so etwas bewirken? Zumindest hinterliess die erste Stunde
ein positives Gefühl, welches mich veranlasste, weitere Stunden bei Frau Lenz zu vereinbaren.

Mit jeder weiteren Stunde wuchs meine Lust am Leben, denn meine gesundheitlichen
Einschränkungen nahmen ab und ich merkte, wie ich wieder in mein Leben zurückfand,
was für mich vor der Therapie nicht denkbar war. Und zu meinem eigenen Erstaunen
freute ich mich auf jede Stunde mit Frau Lenz. Auf einmal gab es einen Menschen in meinem Leben, der mir zuhörte und sich gemeinsam mit mir mit meinen Problemen auseinander setzte.

Frau Lenz und ihre Art und Weise, sich auf die nächstfolgenden Sitzungen vorzubereiten,
zeigte mir, dass sie sich ernsthaft mit meiner Problematik beschäftigte, um dann gemeinsam
mit mir Lösungen und Auswege zu finden. Es war wie eine Kraft-Quelle. Denn nach jeder
Sitzung war ich aufs Neue bereit zu kämpfen. Und ich war nun nicht mehr allein -
denn meine Frau Lenz war immer an meiner Seite, sie glaubte an mich!

Nun sage ich DANKE, dass ich den Unfall hatte, und bin dankbar für meinen Schicksalsschlag,
denn die Folge ist die Begegnung mit Frau Lenz. Und das ist unbezahlbar! Das Glück zu haben,
so einen wunderbaren Menschen getroffen zu haben, welcher ein Wandlung herbei führen kann, an die ich selbst niemals geglaubt habe. Frau Lenz verdanke ich mein Leben.
Es gibt Engel in Menschengestalt. Einer davon ist Evelin Lenz.

Anmerkung der Therapeutin: Ich danke für die Unterstützung von "oben" und für dieses
wundervolle Timing - dass Frau M. genau im richtigen Moment zu mir kam.
Gerne begleite ich Frau M. weiter, um ihr deutlich zu machen, dass sie SElBST es war und ist,
die den Entschluss fasste und immer wieder den Willen aufbrachte, heil zu werden = leben
zu wollen. Und die den Mut hatte, sich selbst gegenüber zu treten.

Weiblich, 55 Jahre, Wunsch: "Aufräumen, damit was Neues kommen kann"
Vorbemerkung: diffuse Schmerzen in der Schulter, Probleme mit der Mutter: "Der man
es nie recht machen kann, die einen herum kommandiert und klein macht!"
Nach körperlicher Entspannung und Tranceeinleitung beschreibt die Klientin folgendes Bild:

k. tropischer park, hohe luftfeuchtigkeit, vögel und papageiengezwitscher, viele grüne Pflanzen
und wunderschöne Blumen
th. ist das mädchen da? (hilfs-ich)
k: ach ja, ich seh sie am brunnen!
sie plätschert mit dem wasser des brunnens, sie versucht, das wasser in der hand zu halten,
doch es fliesst raus. kann es nicht festhalten ...
th. man muss es laufen lassen (metapher: das leben fliessen lassen)
th. frag doch mal das mädchen, worauf es heute lust hat?
k. sie wünscht sich, dass ich ihr ein märchen vorlese (verwundert)
sie hat sich bei mir auf den schoss gesetzt, grosses märchenbuch in der hand
sie wünscht sich, dass ich ihr SCHNEEWITTCHEN vorlese
... jetzt sind wir in dem märchen drin. an der stelle, wo sie in den vergifteten apfel
gebissen hat, der ihr im hals stecken geblieben ist und wo sie ohnmächtig umgefallen ist,
in ohmächtigen schlaf gefallen ist.
th. wie gehts denn dem schneewittchen?
k. liegt da so halbtot, DER APFEL STECKT IMMER NOCH IM HALS
th. wie geht denn der apfel wieder raus?
k. im märchen kommt so ein prinz daher, der die zwerge um dieses schlafende schneewittchen
bittet. der zieht ein sargähnliches bett mit dem pferd hinter sich her. durch dieses geholper
löst sich dieses apfelstück und sie spuckt es aus. dann kommt sie wieder zurück zu sich
und ist wieder da.
th. und wie gehts dir? ist da noch was im hals bei dir?
k. ich bin am hinspüren. vor 3 wochen kloss gefühlt …
th. und JETZT?
k. ganz frei!
th. du kriegst richtig gut luft?
k. ja!
th. ganz tief?
k. ja!
th. und du brauchst nie wieder einen apfel zu verschlucken?
k. interessante frage! (th.: amüsanteste antwort in trance ever ;-)
k. da ist eine angst, eine tendenz, dass ich vielleicht wieder im übertragenen sinn
in so einen vergifteten apfel beissen könnte ...
th. das mädchen weiss, was dich schützt!
k. ich weiss nicht, ob sie es weiss?
th. SIE WEISS ES GANZ SICHER ... lass dir ein bild oder einen gegenstand zeigen
k. sie gibt mir ein messer. ich soll so einen apfel erst einmal in viele teile zerteilen,
also analysieren -
th. heisst das vielleicht: dir zeit lassen und auf dein gefühl hören?
k. in so kleine schnitzel ...
th. und daran wirst du den vergifteten apfel erkennen können?
k. mmh, ja.
pause
th. was macht denn das mädchen jetzt?
k. irgendwie interessiert sie das nicht mehr!
th. es ist für sie erledigt?
k. ja!
th. noch was zu tun?
k. ja, da gibt es noch eine frage zur stiefmutter (märchenstiefmutter = leibliche mutter der k.)
... für das mädchen unverständlich ...
th. geh mit deinem mädchen in die alte bibliothek mit den uralten, ledernen büchern.
da ist alles wissen darin enthalten. fühle mit deiner hand über die buchrücken und
du wirst das richtige buch finden.
k. ich habe das buch, da steht alles in verschnörkselten, alten buchstaben
th. kannst du das lesen?
K. schwer!
unruhig, oberkörper beginnt zu arbeiten
th. kann das mädchen das buch lesen?
k. sie sagt mir, dies sei ein medizinisches buch.
th. verstehst du, was das mädchen damit meint?
k. ich weiss nicht, wie man im mittelalter geisteskrankheiten beschrieben hat.
immer noch sehr unruhig
th. dort, wo ihr seid, ist ALLES wissen verfügbar. bleib dabei und guck es dir an!
k. ich sehe ein gehirn vor mir. irgendwelche reize können nicht weitergeleitet werden -
das muss wohl die antwort sein!
th. ok. für dich so?
k. wenn es mir so gezeigt wird, ja. buch wieder zugemacht und an seinen platz gestellt.
th. deine rechte schulter: was der schmerz dir sagen soll ...
k. hat was mit LOSLASSEN zu tun!
th. danke deiner schulter für diesen liebevollen hinweis. nimm den schmerz an
wie eine erinnerung, wenn du etwas loslassen sollst. deine schulter ist dein freund,
ihr arbeitet zusammen.

Nachbemerkung:
Nach der Sitzung berichtete die Klientin, dass sie im Alter von sechs Monaten beinahe
an einem Apfel erstickt sei, mit zwei Jahren beinahe an einer Gräte, mit drei Jahren
bekam sie Keuchhusten und mit neununddreissig Jahren war sie aufgrund eines Unfalles
beim Tauchen für kurze Zeit klinisch tot - dabei wurde ein Lungenflügel zerrissen.
Die Frage zu Ihrer Mutter (Stiefmutter im Märchen) sei gewesen, ob es eine organische
Ursache gäbe, wieso diese sich so
abweisend und unberechenbar verhält. Die Klientin
verstand die Information aus der Bibliothek sofort und konnte das Verhalten der Mutter
so besser verstehen und akzeptieren.

 
 
 
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