Ein Tier denkt nicht. Es lebt und weiss.

Tierkommunikation

Wie Tiere Menschen heilen - und umgekehrt. Eine wahre Geschichte.

 

1997

starb mein inniger Seelenfreund namens Foti überraschend mit 36 Jahren.

Damals dachte mir spontan: "Es wäre schön, wenn Du vielleicht in Form eines Kindes oder Haustieres wiederkommen würdest". Gedacht hatte ich mir sowas schon mehrmals zuvor, aber offensichtlich braucht es dazu auch die nötige Emotionalität; einen Herzenswunsch also.

2004, Februar

Unter völlig veränderten Lebensumständen entdeckte ich sieben Jahre später im Internet einen Hund zur Adoption. Meinen Traumhund, den ich schon als Teenager gern gehabt hätte. So kam im Februar 2004 "Lenny" zu mir, ein spanischer Galgo.

Meinen "Wunsch" von 1997 hatte ich zu diesem Zeitpunkt vergessen.

 

2004, Ostern

Am Ostersamstag 2004 ging ich kurz vor Mitternacht ins Bett und hatte sofort eine Vision. Meine digitale Küchenwaage - zu der ich wirklich kein besonders inniges Verhältnis habe - zeigte auf dem Display folgendes an:

 

FOTI

IST

(WAR)

AUCH

DA(BEI)

Ich wusste sofort, dass Lenny gemeint war! So sprang ich um 01:00 Uhr aus dem Bett, um meinem Mann, der noch wach war, von den Bildern und dem für mich glasklaren Zusammenhang mit Foti zu erzählen. Da fiel mir auf, dass die Kirchenglocken läuteten: Ostersonntag! Was wird am Ostersonntag gefeiert? 

Die Auferstehung! 

Lenny

war sowohl körperlich als auch seelisch von Menschen schwerst misshandelt worden. Das Leben mit diesem stark vorgeschädigten Hund brachte mich fortwährend an meine Grenzen, sowohl meiner Belastbarkeit als auch meiner Geduld. Die Liebe hingegen für ihn war immer bedingungslos und grenzenlos vorhanden.

 

Drei Wochen, nachdem er bei uns war, wurde er in einen schweren Autounfall verwickelt. Der andere Hund, der ihn gehetzt hatte, wurde überfahren und starb. Lenny hatte wohl einen Schutzengel gehabt, wir fanden ihn in einer Tierklinik wieder, gottseidank nur mit Schürfwunden.

Innerhalb des ersten halben Jahres hatte er dreimal (!) einen Rückenmarksinfarkt. Eine spontan auftretende Erkrankung, die er nur mit viel Glück überlebte. Die meisten Hunde überleben einen Rückenmarksinfarkt nicht, schon gar nicht mehrmals hintereinander. Lenny´s  merkwürdige Affinität zum Tod brachte mich zum Nachdenken.

Kurz darauf erhielt ich eine Einladung zu einem Workshop für Tierkommunikation. Ich hatte keine Ahnung, worum es da genau ging, Eigentlich folgte ich nur meiner Vermutung, dass das für mich hilfreich sein könnte. Dort lernte ich eine Teilnehmerin kennen; sie brachte mich in der Folge auf meinen spirituell-medialen Weg. Aus heutiger Sicht weiss ich, das war einer der Gründe für die Begegnung zwischen Lenny und mir - ein Geschenk.

 

Und da war da auch noch dieses Hinken.

Als ich Wochen, nachdem er zu uns gekommen war, bemerkte, dass er insgesamt "schief" stand und hinten immer auffälliger hinkte, fragte ich bei der vermittelnden Pflegestelle des Tierschutzvereines nach, ob sie wüssten, was die Ursache sein könnte. Sie verneinten dies und auch deren Tierärztin sagte, sie wüsste von nichts.

Dass das gelogen war, stellte sich im Dezember 2004 heraus. Nach zig weiteren Tierarztbesuchen mit teils katastrophalen Fehldiagnosen, die unser aller Nervenkostüm erheblich belasteten, brachte ich Lenny in die Münchner Uniklinik.

 

Das Ergebnis war niederschmetternd: sein Oberschenkel war direkt unterhalb des Femurkopfes im Welpenalter gebrochen und falsch zusammen gewachsen. Die Gelenkpfanne annähernd rund, der Femurkopf oval und verdreht. Ich mochte mir nicht vorstellen, welche Schmerzen Lenny aushalten musste! Das alles war dem Tierschutzverein bekannt gewesen, wie sich später herausstellte?!

 

Also liessen wir ihn sofort operieren. Da war er etwas über zweieinhalb Jahre alt.

Ich hatte grosse Angst um ihn, weil er in den vorangegangenen Monaten viele Narkosen im Zuge der Untersuchungen über sich hatte ergehen lassen müssen und weil er sich so oft in Todesnähe befunden hatte. So stand ich vor der Tierklinik und betete - wieder aus ganzem Herzen. In diesem Moment wurde mir mitgeteilt, dass er mit sechs Jahren sterben würde. Das habe ich damals nicht wirklich realisiert, denn ich war wie gelähmt vor Angst.

 

Lenny überstand die OP gut

Doch die Tierärztin sagte, es könne sein, dass er aufgrund der einseitigen Fehlbelastung frühzeitig Arthrose in der Pfote vorne rechts entwickeln könnte.

Anfang 2008

begann er zu hinken, entlastete vorne rechts. Ich behandelte ihn hinsichtlich der  prognostizierten Arthrose, ohne Erfolg. Am 30.04.2008 fuhren wir mit ihm wieder in die Tierklinik. Die Diagnosestellung nach dem Röntgen dauerte ungewöhnlich lange.

 

Als ich die Aufnahmen seiner Pfote sah, wusste ich sofort, was los war: Knochenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Lenny hielt ich links neben mir an der Leine, als ich die Bilder sah, das Ausmass erkannte und er meinen Schock spürte. Er brach regelrecht neben mir zusammen. Ich "hörte" ihn, wie ihm bewusst wurde: "Jetzt wissen sie es!" 

Uns wurde mitgeteilt, er habe nur noch Tage, vielleicht ein paar Wochen zu leben. Seine Pfote sei so brüchig, dass sie bei stärkerer Beanspruchung zerbrechen könnte. Man könne das Bein amputieren - das hätte seine Lebenserwartung um einige Monate verlängert. Das kam für uns keine Sekunde in Frage. Das Herz eines Windhundes will laufen!

Genau an diesem Wochenende stand ein grosses Familienfest an. Trotz oder wegen unserer verzweifelten Lage beschlossen wir, daran teilzunehmen. Lenny ging es zusehends schlechter, aber seine Laune war gut.

 

Der Husky

Monate zuvor war mir von einem Mitglied der Meditationsgruppe, zu der ich seit dem Erlebnis bei dem Tierkommunikationsseminar regelmässig ging, mitgeteilt worden, dass sich ein Husky aus der Geistigen Welt mit mir in Verbindung setzen wolle. Er sei der Vertreter der Tiere dort, ich sei die Vertreterin der Tiere hier.

Die Kommunikation und Verbindung mit diesem Husky war sofort klar und kräftig. Er übermittelte mir durch die Haltung seines eigenen Körpers, wie es einem Tier, das Hilfe benötigt, hier auf der Erde geht.

 

2008, Ende April I Anfang Mai

Während des Familienfestes meldete sich dieser Husky jeden Abend. Er lag nicht mehr einfach nur entspannt auf der Seite, sondern hatte sich mit erhobenem Kopf, gespitzten Ohren und erwartungsvollem Blick auf seine vier Pfoten gelegt. Ich wusste, was das bedeutete: er erwartete ein Tier, das in die Geistige Welt gehen wollte. Am zweiten Abend sah ich Lenny`s Mutter an der Seite des Huskys, die sich vor lauter Vorfreude kringelte, sie konnte ihren Körper kaum stillhalten vor Freude. 

 

"Ich bin heil"

Am Nachmittag auf einer Almwiese, inmitten meiner Familie, wurde mein Drang zu meditieren plötzlich unbändig. Lenny meldete sich sofort. Er zeigte mir einen riesigen Schriftzug: "ICH BIN HEIL".

Ich freute mich so, insoweit man sich in Meditationszuständen eben freuen kann! Ich "dachte", er sei geheilt - auf seinen Körper bezogen. Natürlich wollte ich sofort "wissen", was morgen, übermorgen sei, wie es weitergehe? Ich wollte diese quälende Ungewissheit, die kaum auszuhalten war, beenden.

Lenny holte mich rigoros zurück, indem er mir mehrmals "JETZT!" funkte. Dann zeigte er mir seinen Körper und die Farben seiner Aura:

 

 

 

 

Am Abend dieses Tages stellte ich zwei Kerzen auf vor dem Bett, auf dem Lenny schlief. Ich hatte einen Zustand erreicht, wo ich für mich selbst nichts mehr wollte. Ich hatte keine Kraft mehr, mir etwas zu wünschen oder etwas zu "wollen". Nach Tagen des Gefühlschaos, ihn gehen zu lassen, ihn zu lieben, um ihn zu kämpfen, der Hilflosigkeit ausgeliefert, nichts für ihn tun zu können und mir eingestehen zu müssen, dass ich erlöst wäre, hätte ihn ein Jäger erschossen: ein psychischer Marathonlauf, eine 90-Grad-Wäsche meiner Emotionen.

 

Am Ende allen Wollens angekommen, fühlte ich nur noch masslose Liebe für ihn, dachte nur noch an das Beste für ihn, was immer das auch sei. Ein Zustand, den ein Mensch unter normalen Umständen wohl eher selten erreicht, weil, wie in meinem Fall, sehr schmerzvoll. Doch auch das war rückblickend ein Riesen-Geschenk. So sass ich da und betete, ich bat mit all meiner Liebe, zu der ich fähig war, dass das Beste für ihn und für Alle geschehen möge.

 

Am nächsten Tag - dem letzten Tag des Festes - lag er im Garten. Alle Familien- mitglieder hatten sich sehr liebevoll von ihm verabschiedet.

Irgendwann sah er mich lange und ganz bewusst an, direkt in die Augen. als ob er mein Zeichen des Einverständnisses erwarte.

Dann stand er auf, "schlich" zum Nachbarhaus. Dort war ein roter Kater, der wie auf ein vereinbartes Zeichen hin loslief, Lenny ihm hinterher. Er hetzte den Kater einmal um das Haus, der Kater entkam. Die Pfote brach, Lenny schrie wie am Spiess. Ich rannte, um die Schmerzmedikamente zu holen, liess einen Tierarzt rufen, Lenny schlief in unseren Armen ein.

 

Lenny war laut Unterlagen Ende April I Anfang Mai 2002 geboren. Gestorben ist er Ende April I Anfang Mai 2008. Die Diagnose wurde am 30.04.2008 gestellt, er starb am 04. Mai 2008, also genau sechs Jahre später.

 

Mit seiner Geschichte hat er mir das grösste Geschenk gemacht: er hat mir gezeigt, dass wir hier sind, um an der Seele heil zu werden. Es geht nicht primär um den Körper. Er hat mir gezeigt, dass Wünsche, die aus tiefster Liebe und selbstlos ausgesprochen werden, in Erfüllung gehen. Wäre ich alleine zuhause gewesen (einen Tag später), und er wäre gestorben, ich hätte niemanden gehabt, der für mich da gewesen wäre ... "zu seinem und zum Besten Aller ..."

"Wir brauchen Dich, damit uns geholfen wird, den Menschen zu helfen."

Heute liegt er ab und zu bei der Meditation zu meinen Füssen und es geht ihm gut, das wird mir von anderen Teilnehmern der Gruppe bestätigt. Er bedankte sich für meine Geduld, die ich mit ihm hatte und meinte, er habe auch mit mir Geduld, bis ich innerlich wieder für einen seiner „Freunde“, der zu mir kommen wolle, bereit sei - so geschehen drei Jahre später. Und er erklärte sich bereit, gemeinsam mit mir für die Tiere zu arbeiten.

 

Im Herbst 2009 wurde ich von den Tieren gebeten, Tierkommunikation als fortlaufenden, sich entwickelnden Prozess weiter zu betreiben:

"Wir brauchen Dich, damit uns geholfen wird, den Menschen zu helfen."

 

Das ist eine Ehre für mich und so stehen wir gern (Lenny, unsere Helferlein und ich) für Ihre Tiere mit Liebe zur Verfügung.

Insofern Ihr Tier dies möchte, helfen wir in allen Fällen von Erkrankungen, Verständigungsschwierigkeiten, unerklärlichem Verhalten, beim Auffinden von verschwundenen Tieren ....

Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an 089.65114255

Mitglied Projektgruppe Psycho-Onkologie

am Tumor Zentrum München

weisheit.abmachung.zärtlich

Evelin J. Lenz

Gesprächspsychotherapie

Therapeutische Hypnose

Psychoonkologie (zertifiziert nach DKG)

Birkenleiten 27

81543 München

Telefon 089.65114255

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