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Psychoonkologie 

 

Gezielte, therapeutische Unterstützung in allen Phasen

einer Krebserkrankung

Vorab: Bitte kommen Sie so früh als möglich im Verlauf Ihrer Erkrankung zu mir.  Am besten bei Diagnosestellung. Warum? Zu Beginn einer Krebserkrankung müssen Sie viele Informationen verarbeiten und einige, manchmal weitreichende Entscheidungen treffen. Das geht besser mit einem möglichst klaren Kopf. 

 

Die gesicherte Diagnose einer onkologischen oder anderen schweren Erkrankung kann fast alle Bereiche Ihres Lebens betreffen: gesundheitlich, psychisch, emotional, partnerschaftlich, sozial und mitunter existenziell. Manche Menschen beschreiben das so, als ob ihnen der Boden unter den Füssen weggezogen wurde. Sie fühlen sich hilflos, ausgeliefert, in Panik - die eigene Existenz mit einem Mal erschüttert. Besonders, wenn keine körperlichen Symptome spürbar waren, und die Diagnose überraschend gestellt wurde. Krebs ist mit Sterben assoziiert, doch das ist so nicht immer richtig.

Um der Erkrankung und den Behandlungen besser gewachsen zu sein, helfen eine genaue Anamnese Ihrer individuellen Gesamtsituation und daraus entwickelte, persönliche Bewältigungsstrategien, die Ihnen Halt und Sicherheit geben. Ich begleite Sie gern und kompetent.

Mehr dazu in einem Interview mit Dr. Alexandra Kleeberg

im Rahmen des OnlineKongress  "Krebs&Bewusstsein" vom 26.11.2021 bis 06.12.2021

 
 
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Die Grafik macht deutlich, wie vielfältig die Ursachen sein können, die zur Entstehung von Krebs beitragen. Und dass diese Faktoren sowohl direkt, als auch indirekt wirken.

 

Entscheidend ist, wodurch Krebsgene (über)aktiviert werden:

 

Z. B. wie und was wir (über uns) denken, erzeugt bestimmte Emotionen. Diese Gedanken regen das Gehirn an, spezifische, diesem Denkmuster entsprechende Neurotransmitter zu produzieren, die im ungünstigen Fall den Körper dauerhaft im Stressmodus halten.

Auch eine erbliche Veranlagung für bestimmte Tumorentitäten kann vorliegen. Diese wir durch Keimbahntestung sichtbar und zeigt, ob Mutationen "nur" im Tumorgewebe vorkommen oder auch vererbt wurden/werden.

 

Warum ein Mensch an einem Tumor erkrankt, ist nicht zweifelsfrei zu beantworten, auch wenn es in manchen Regionen, Städten und Ländern, Bevölkerungs- und Altersgruppen oder auch geschlechtsspezifisch gehäuft, zu bestimmten Krebserkrankungen kommt, z. B. spezielle maligne Lymphome in asiatischen Ländern.

 

"Growth for the sake of growth is the ideology of cancer cells."

 

Psychoonkologische Begleitung stärkt. Nicht nur Ihre Psyche.

Für die psychoonkologische Unterstützung bedeutet das, genauso vielseitige Ansätze zu verfolgen, die zum Ziel haben, Ihre Psyche und Ihr Immunsystem zu stärken

Warum? Der seidene Faden in dem Geschehen ist Ihr funktionierendes Immunsystem, nicht der Krebs an sich. Die psychoonkologische Begleitung wirkt direkt auf Psyche und emotionalen Zustand und vermindert Stress. Und diese Verringerung von Stress kommt wiederum Ihrem Immunsystem zugute!

 

Ziel der professionellen Begleitung ist die Verbesserung Ihrer Lebensqualität, Klarheit über die nächsten Behandlungsschritte, Verminderung von Zukunftsangst, Stress und Schmerzen, Schuld- und Schamgefühlen. Ernährung, komplementärmedizinische Behandlung, Hobbies, Sport, Beruf, Familie - wir beleuchten jeden Winkel Ihres Lebens auf der Suche nach Hilfreichem.

Besonders in der Behandlungsphase gilt es, Ihre Handlungs- und Entscheidungs-fähigkeit zu behalten, Sie zu motivieren und mithilfe Ihrer eigenen Kraftquellen

Zuversicht, Kampfgeist und Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. 

Selbstermächtigung ist einer der wichtigsten Faktoren in Ihrem Prozess.

Wir denken gemeinsam laut, denn der geschützte, therapeutische Rahmen ist Ihre "Auszeit", um zu grösstmöglicher, innerer Klarheit zu gelangen. Gemeinsam finden wir Ihre persönlichen Ressourcen sowie passende Unterstützer. Sie meistern Etappenziele leichter, in dem wir alles, was auf Sie zukommt, Schritt für Schritt erarbeiten.

Initial geht es um Ihre innere Zustimmung, ob Sie den Ärzten und der empfohlenen Therapie vertrauen. Vielleicht möchten Sie lieber einen anderen Weg einschlagen?

Selbstermächtigung wird auch von den meisten Ärzten begrüsst: aufgeklärte Patienten sind willkommen, weil durch die bewusste Zustimmung zur Therapie deren Therapiemotivation und Durchhaltevermögen auf gutem Fundament steht. Sprechen Sie mit anderen Spezialisten: eine Zweitmeinung stärkt! 

Diese Selbstermächtigung meint, dass Sie mitgestalten, wie Ihre Behandlung und Ihr weiterer Weg verlaufen soll. Der Glaube an die für Sie passende Behandlung wirkt sich positiv auf Ihre körperliche und mentale Befindlichkeit aus und mindert Stress. Wesentlich ist also die Haltung, mit der Sie eine Behandlung durchleben. Denn egal, wofür Sie sich entscheiden: wir sollten alles dafür tun, um Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die Akzeptanz ist die Basis jeder Veränderung.

Das bedeutet, die Akzeptanz

und nicht der Kampf gegen die Erkrankung 

bringt Sie in Ihre Kraft! 

Denn wenn Sie sich zum Kampf gegen körpereigene Zellen motivieren (lassen),

setzen Sie sich unter (Erfolgs)Druck, das bedeutet zusätzlichen Stress -

Tun Sie Ihrem Körper lieber Gutes! 

Neue, klärende Sichtweisen und das Bewusstmachen Ihrer Kraftquellen sind hilfreich und ein guter Weg aus der "Warum ich?"-Falle. Wir finden gemeinsam heraus, welche nötigen Anpassungen wann sinnvoll sind. Wir arbeiten uns in Ihrem Tempo voran, denn nur so können Ihr Körper, Ihr Geist und Ihre Seele die Fülle der Veränderungen verarbeiten. Und so wird auch der Blick auf eine neue Lebensperspektive möglich, in der die Veränderungen zum Alltag werden können.

Angehörige

Eine Krebserkrankung beeinflusst das Leben von Betroffenen und Angehörigen, weshalb der Begriff "WeCancer" entstand. Man könnte auch sagen: Krebs wirkt wie eine Lupe auf Beziehungen. Vieles, was unausgesprochen schlummert, wird durch die Erkrankung deutlicher wahrnehmbar. Erwünschtes wie Unerwünschtes.

 

Beispiel: Manchmal bewältigen Patienten ihre Situation eigentlich ganz gut, doch die Reaktionen im Umfeld machen zu schaffen. Oft fehlt die Kraft, um Wünsche zu äussern, gut gemeinte Behandlungsmethoden abzulehnen oder mit Überfürsorge, Hilflosigkeit, Überforderung oder Angst der anderen zurecht zukommen. 

 

Ziel ist es daher, alle wichtigen Menschen als Unterstützer ins Boot zu holen, 

da ein harmonisches, soziales Umfeld eine wichtige Voraussetzung für Ihre Genesung ist. Offene Fragen, Probleme, Emotionen und Konflikte sollen angesprochen und bearbeitet werden mit dem Ziel, Klarheit zu schaffen.

Weil sich Rollen innerhalb der Familie verändern können, kann es sinnvoll sein, gemeinsam mit Ihrem Partner oder den Angehörigen in meine Praxis zu kommen, Kinder, die Probleme haben, das Geschehen zu verarbeiten, erhalten auch gemeinsam mit der ganzen Familie - professionelle Betreuung innerhalb unseres Netzwerkes.

Ganz besonders hilfreich ist psychoonkologische Begleitung für jene Menschen,  die keine Angehörigen haben und die diese Situation sonst alleine meistern müssten.

Krebs ist nicht gleich Krebs: eine individuelle Erkrankung

Auch wenn es merkwürdig klingt: jede Krebserkrankung scheint eine Art "Persönlichkeit" zu haben. Die Kategorie und Lokalisation der Erkrankung kann schon Aufschluss geben, was aus psychischer Sicht zur Entstehung mit beigetragen haben kann. Eine 1:1-Kausalität gibt es jedoch nicht! Genauso individuell kann deshalb auch Ihr Bedarf an Unterstützung sein, dem die psychoonkologische Begleitung gezielt Rechnung trägt. 

Denn eigentlich ist die von Ihnen angestrebte Heilung eine Selbstheilung!

Mediziner und Behandler werden alles versuchen, Ihren Körper von Symptomen und Schmerzen zu befreien, um Ihnen eine möglichst gute Lebensqualität zu verschaffen.

Ihr Anteil an Ihrer Genesung ist es, in Ihrem Tempo und nach Ihren Möglichkeiten, krankheitsbegünstigende Konflikte zu erkennen und damit Ihre innere Haltung

zu verändern, besser noch: Ihr Bewusstsein zu verändern. Auch für diesen wichtigen Schritt sind psychoonkologische Unterstützung mit therapeutischem Gespräch und Tiefenentspannung ganz hervorragend geeignet.

Tiefenentspannung, ein angenehmer Trance-Zustand

"Arbeiten" Sie selbst an Ihrer Genesung mit - mit Tiefenentspannung aktivieren wir auf sehr angenehme Art und auf Basis Ihrer individuellen, inneren Bilder unbewusste Ressourcen, die Ihre Selbstheilung in Gang bringen können, und von denen Sie bisher vielleicht noch nichts wussten. Das Beste daran: Sie brauchen nichts zu tun, nur zu entspannen. So wecken wir Ihre schlafenden Verbündeten, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen.

Hypnotische Zustände bieten auch eine sehr gute Grundlage, um Ängste, Schmerzen, Schockzustände (z. B. Diagnoseschock), Kummer, Sorgen und Nocebos zu bearbeiten. Nocebos sind z. B. Äusserungen, denen Sie möglicherweise unbewusst folgen würden: Prognosen darüber, wie die Krankheit verlaufen wird oder Aussagen, wie sich Ihre Befindlichkeit entwickeln wird.

 

"Sie sind ein Individuum, deshalb ist auch der Verlauf

    Ihrer Krebserkrankung individuell."

Ausserdem können Sie fast wie im Schlaf mit Ihrem "Gast" Kontakt aufnehmen.

Es ist erstaunlich, welche Erkenntnisse so eine "Unterhaltung" zutage fördern kann! Sie erkunden Ihren Körper und können selbst herausfinden, was und wie Sie zu Ihrer Genesung und Wohlbefinden beitragen können ... und in gewissem Mass wirkt das auch möglichen Erschöpfungs- und Ermüdungszuständen entgegen (Fatigue).

Selbsthypnoseanleitungen - Kopfhörer auf und entspannen!

Gezielte Entspannung hilft Ihnen auch, sich auf die Behandlung gut vorzubereiten und für die laufende Therapie und mögliche Nebenwirkungen gut gerüstet zu sein. Denn ist Ihr Unterbewusstes erst einmal "mit im Boot", so erleben Sie sich durch das nachfolgende, wiederholte Hören von Selbsthypnoseanleitungen, die individuell auf Ihre Person und Ihre aktuelle Situation zugeschnitten sind,

als mitwirkenden Part. Das gibt Ihnen Sicherheit, Ruhe, Selbstvertrauen und Stärke - und damit gehen Sie gut gerüstet in und durch Ihre Behandlung.

Dialog mit Ärzten

Nur ca. 10% der Inhalte eines kritischen Arzt|Patientengespräches bleiben in Erinnerung (!)

Besonders für gestresste und ältere Menschen können solche Gespräche, vor allem im klinischen Setting, schwierig  sein, weil Fachbegriffe schwer verständlich sind, Zeitdruck herrscht und Schmerz und Angst lähmen. Niemand ist auf so eine Situation vorbereitet. Dieser Druck erschwert das konzentrierte Nachfragen und Aufnehmen der meist komplexen Informationen.

Nachvollziehbare Informationen bilden die Grundlage für Ihre Entscheidungen.

Zum besseren Verständnis: Gespräche über Diagnosen und Therapien sind auch für Ärzte emotional anspruchsvoll. Die Onkologie ist ein Fachgebiet, das von  Medizinern ausserordentliche, fachliche Qualifikation und viel Herzblut verlangt. Das Umschalten aus dieser sich sehr schnell weiter entwickelnden, wissenschaftlichen Welt, auf ein Gespräch mit einem Menschen, der vielleicht emotional bedürftig und meist als medizinischer Laie aufgeklärt werden soll, ist eine wahrhaft meisterliche Herausforderung - für beide Seiten.

 

Deshalb biete ich Ihnen an, Sie zu wichtigen Gesprächen zu begleiten oder Sie gut darauf vorzubereiten.  

Wo kann ich aussagekräftige und zuverlässige Informationen über meine Erkrankung erhalten?
 

Hier finden Sie auf den Punkt gebracht, was Sie über Ihre Erkrankung wissen sollten:

https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/infothek/infomaterial-kategorie/die-blauen-ratgeber/

https://www.tumorzentrum-muenchen.de/patienten.html

Praktische Hinweise, wissenschaftlich fundiert im TZM-Blog:

https://news.tumorzentrum-muenchen.de/

Hier finden Sie Informationen zum ganzheitlichen Behandlungsansatz:

https://www.biokrebs.de/infomaterial/gfbk-infos

Kostenloses Brustkrebstelefon: 0800 0 117 112 

Karen Abel: Leben mit Krebs - Let`s talk about cancer

Informativer und lebendiger Podcast, wie Betroffene Ihre Erkrankung erleben:

https://anchor.fm/kab4

https://www.biokrebs.de/infomaterial/gfbk-infos

Die gute Zusammenarbeit mit all Ihren Behandlern und therapierelevanten Kontakten ist wünschenswert und wichtig.

Gern begleite ich Sie, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an: 089.65114255

 
 
 
 
 
 
 

Mitglied Projektgruppe Psycho-Onkologie

am Tumor Zentrum München