Psychoonkologie 

 

Gezielte, therapeutische Unterstützung  in allen Phasen

einer Krebserkrankung

Vorab: Bitte kommen Sie so früh als möglich - am besten bei Diagnosestellung -  zu mir. Denn zu Beginn einer Krebserkrankung müssen Sie sehr viele Informationen verarbeiten und einige, oft weitreichende Entscheidungen treffen - und dazu brauchen Sie einen möglichst klaren Kopf! Da diese erste Zeit emotional sehr anspruchsvoll sein kann, sollten wir sie gut nützen, und Sie psychisch bestmöglich für die Behandlung rüsten.

 

Die gesicherte Diagnose einer onkologischen oder anderen schweren Erkrankung kann Ihr Leben auf den Kopf stellen - und dabei fast alle Bereiche betreffen: gesundheitlich, psychisch, partnerschaftlich, sozial und mitunter existenziell. Manche Menschen beschreiben das so, als ob ihnen der Boden unter den Füssen weggezogen wurde, sie fühlten sich hilflos, ausgeliefert, in Panik - die eigene Existenz möglicherweise mit einem Mal in Frage gestellt.

Dieser emotionalen Erschütterung und der möglichen Überforderung durch die Vielfalt an Themen und Fragen, die plötzlich überdacht und entschieden werden sollen, sollten Sie möglichst früh mit Bewältigungsstrategien begegnen - ich begleite Sie gern und kompetent.

Wichtiges zu Ihrer Erkrankung und Behandlung:

  1. Welche Faktoren sind entscheidend für die Entstehung von Krebs?

  2. Psychoonkologische Begleitung stärkt. Nicht nur Ihre Psyche

  3. Aussprechen ist einer der wichtigsten Faktoren in Ihrem Prozess

  4. Angehörige

  5. Krebs ist nicht gleich Krebs: eine individuelle Erkrankung

  6. Mögliche Konflikte undIoder traumatische Erlebnisse

  7. Dialog mit Ärzten

  8. Tiefenentspannung, ein angenehmer Trance-Zustand

  9. Selbsthypnoseanleitungen - Kopfhörer auf und entspannen!

  10. Wo kann ich weitere aussagekräftige und zuverlässige Informationen  über meine Erkrankung erhalten?

Welche Faktoren sind entscheidend für die Entstehung von Krebs?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Die Grafik macht deutlich, wie vielfältig die Ursachen sein können, die zur Entstehung von Krebs beitragen. Und dass diese Faktoren sowohl direkt, als auch indirekt wirken.

Jeder Mensch trägt Krebsgene in sich.

Der Mythos "Krebspersönlichkeit" ist überholt, so wie der Ansatz, dass nur ein spezifischer Auslöser für den Ausbruch der Erkrankung infrage kommt - mit Ausnahme von Toxinen oder Strahlung.

Wie und wodurch die Krebsgene (über)aktiviert werden, ist entscheidend. So fallen bspw. auf lange Sicht toxische Nebenprodukte an, weil wir Menschen Sauerstoff verbrennen. Diese können unsere DNS verändern und dadurch die Krebsgene aktivieren. Auch eine erbliche Veranlagung für bestimmte Tumorentitäten kann vorliegen. Durch Keimbahntestung wird sichtbar, ob Mutationen "nur" im Tumorgewebe vorkommen oder auch vererbt wurden/werden. Das bedeutet, bei Erblichkeit können schon früh Massnahmen ergriffen werden, die einem Ausbruch oder den Folgen einer Krebserkrankung entgegensteuern. 

Ob ein Mensch an einem Tumor erkrankt, ist also auch nicht immer ganz zufällig. Besonders wenn man bedenkt, wie unterschiedlich häufig bestimmte Krebsarten in manchen Regionen, Städten und Ländern, Bevölkerungs- und Altersgruppen und auch geschlechtsspezifisch auftreten, z. B. spezielle maligne Lymphome in asiatischen Ländern.

 
 
 

Psychoonkologische Begleitung stärkt. Nicht nur Ihre Psyche.

Für die psychoonkologische Unterstützung bedeutet das, genauso vielseitige Ansätze zu verfolgen, die zum Ziel haben, Psyche und Immunsystem zu stärken. Die psychoonkologische Begleitung wirkt direkt auf Psyche und emotionalen Zustand und vermindert Stress. Und diese Verringerung von Stress kommt direkt Ihrem Immunsystem zugute!

 

Ziel der professionellen Begleitung ist die Verbesserung Ihrer Lebensqualität, Klarheit über die nächsten Behandlungsschritte, die Verminderung von Zukunftsangst, Stress und Schmerzen, Schuld- und Schamgefühlen. 

Und besonders in der Behandlungsphase: Ihre Handlungs- und Entscheidungs-fähigkeit zu behalten, Sie zu motivieren und mithilfe Ihrer eigenen Kraftquellen

Ihre Zuversicht, Ihren Kampfgeist und Ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.  

 

Aussprechen ist einer der wichtigsten Faktoren in Ihrem Prozess.

Ich höre Ihnen zu - es ist Zeit, alle Ihre Gefühle, Wünsche. Bedürfnisse und Eindrücke auszusprechen. Wir denken gemeinsam laut, denn der geschützte, therapeutische Rahmen ist Ihre "Auszeit", um zu grösstmöglicher, innerer Klarheit zu gelangen. Gemeinsam finden wir Ihre persönlichen Ressourcen und meistern Etappenziele, in dem wir alles, was auf Sie zukommt, Schritt für Schritt erarbeiten.

Besonders in der Anfangsphase sollen manchmal weitreichende Entscheidungen getroffen werden, und das vielleicht in einem angstbesetzten Zustand und unter Zeitdruck. Beispielsweise welcher Therapieform Sie am meisten vertrauen ...

Alles ist möglich: auch, keine Behandlungsoption zu wählen, eine  begonnene Therapie abzubrechen oder gar nichts über Ihre Erkrankung wissen zu wollen. Genauso wie die Abwägung: Lebensqualität vor Lebenszeit? 

Diese Selbstermächtigung meint, dass Sie mitgestalten, wie Ihre Behandlung und Ihr weiterer Weg verlaufen soll. Der Glaube an die für Sie passende Behandlung wirkt sich positiv auf Ihre körperliche und mentale Befindlichkeit aus und mindert Stress. Wesentlich ist also die Haltung, mit der Sie eine Behandlung durchleben. Denn egal, wofür Sie sich entscheiden: wir sollten alles dafür tun, um Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die Akzeptanz ist die Basis jeder Veränderung.

Das bedeutet, die Akzeptanz

und nicht der Kampf gegen die Erkrankung 

bringt Sie in Ihre Kraft! 

Denn wenn Sie sich zum Kampf gegen körpereigene Zellen motivieren (lassen),

setzen Sie sich unter (Erfolgs)Druck, das bedeutet zusätzlichen Stress -

Tun Sie Ihrem Körper lieber Gutes! 

Neue, klärende Sichtweisen und das Bewusstmachen Ihrer Kraftquellen sind hilfreich und ein guter Weg aus der "Warum ich?"-Falle. Wir finden gemeinsam heraus, welche nötigen Anpassungen wann sinnvoll sind. Wir arbeiten uns in Ihrem Tempo voran, denn nur so können Ihr Körper, Ihr Geist und Ihre Seele die Fülle der Veränderungen verarbeiten. Und so wird auch der Blick auf eine neue Lebensperspektive möglich, in der die Veränderungen zum Alltag werden können.

Angehörige

Eine Krebserkrankung beeinflusst das Leben von Betroffenen und Angehörigen.  Man könnte auch sagen: Krebs wirkt wie eine Lupe. Vieles, was in Beziehungen unausgesprochen schlummert, wird durch die Erkrankung deutlicher wahrnehmbar. Erwünschtes wie Unerwünschtes. 

Manchmal bewältigen Patienten ihre Situation eigentlich ganz gut, doch die Reaktion des Umfeldes macht ihnen zu schaffen. Die Kraft fehlt, um sich mit der (Über)fürsorge, Hilflosigkeit, Überforderung, Angst oder den zahlreichen, gut gemeinten Ratschlägen ihrer Angehörigen zu befassen oder die selbst gewählte Behandlungsmethode zu verteidigen.

Vielleicht haben Sie auch den Wunsch, mehr fundierte Information über Erkrankung und Behandlung zu erfahren: so kann es sinnvoll sein, gemeinsam mit Ihrem Partner oder den Angehörigen in meine Praxis zu kommen.

Da ein harmonisches, soziales Umfeld eine wichtige Voraussetzung für Ihre Genesung ist, sollten alle offenen Fragen, Probleme, Emotionen und Konflikte  ausgesprochen und bearbeitet werden.

Ganz besonders hilfreich ist psychoonkologische Begleitung für jene Menschen,  die keine Angehörigen haben und diese Situation sonst alleine meistern müssten.

Krebs ist nicht gleich Krebs: eine individuelle Erkrankung

Auch wenn es merkwürdig klingt: jede Krebserkrankung scheint eine Art "Persönlichkeit" zu haben. Die Kategorie und Lokalisation der Erkrankung kann schon Aufschluss geben, was aus psychischer Sicht zur Entstehung mit beigetragen haben kann. Eine 1:1-Kausalität gibt es jedoch nicht! Genauso individuell kann deshalb auch Ihr Bedarf an Unterstützung sein, dem die psychoonkologische Begleitung gezielt Rechnung trägt. 

Denn eigentlich ist die von Ihnen angestrebte Heilung eine Selbstheilung!

Mediziner werden alles versuchen, Ihren Körper von Symptomen und Schmerzen zu befreien, um Ihnen eine möglichst gute Lebensqualität zu verschaffen.

Ihr Anteil an Ihrer Genesung ist es, in Ihrem Tempo und nach Ihren Möglichkeiten, krankheitsbegünstigende Konflikte zu erkennen und damit Ihre innere Haltung

zu verändern. Auch für diesen wichtigen Schritt sind psychoonkologische Unterstützung mit therapeutischem Gespräch und Tiefenentspannung ganz hervorragend geeignet.

Dialog mit Ärzten

Es ist bekannt, dass nur ca. 10 % der Inhalte eines Arztgespräches von Patienten erinnert werden (!)

Besonders für gestresste und ältere Menschen können Arztgespräche, vor allem im klinischen Setting, schwierig  sein, weil Fachbegriffe schwer verständlich sind, Zeitdruck herrscht und weil Schmerz und Angst lähmend sein können. NIemand ist auf so eine Situation vorbereitet. Dieser Druck erschwert das konzentrierte Nachfragen und Aufnehmen der meist komplexen Informationen.

Nachvollziehbare Informationen sind Grundlage für Ihre Entscheidungen.

Zum besseren Verständnis: Gespräche über Diagnosen und Therapien sind auch für Ärzte emotional anspruchsvoll. Die Onkologie ist ein Fachgebiet, das von  Medizinern ausserordentliche, fachliche Qualifikation und viel Herzblut verlangt. Das Umschalten aus dieser sich sehr schnell weiterentwickelnden  wissenschaftlichen Welt, deren Sprache nur entziffern kann, wer über solides onkologisches Wissen verfügt, auf ein Gespräch mit einem Menschen, der vielleicht emotional bedürftig und meist als medizinischer Laie aufgeklärt werden soll, ist eine wahrhaft meisterliche Herausforderung - für beide Seiten.

Oftmals fehlen buchstäblich die Worte, weil die Komplexität der Erkrankung und des Therapiekonzeptes in nur wenigen Gesprächen kaum zu vermitteln ist. Zudem müssten eigentlich alle Experten gehört werden, die an der Therapieempfehlung im TumorBoard beteiligt sind.

 

Deshalb biete ich Ihnen an, Sie zu wichtigen Gesprächen zu begleiten oder Sie gut darauf vorzubereiten. Ich stärke Ihnen den Rücken und ermutige und erinnere Sie, all Ihre Fragen auszusprechen. Wenn gewünscht, vermittle ich zwischen Ihren Anliegen und dem, was der Arzt Ihnen mitteilen möchte: ich höre für Sie mit und denke für Sie mit. Und respektiere natürlich auch Ihr gutes Recht, ggfs. nichts über Ihre Erkrankung und Behandlung zu erfahren.

Tiefenentspannung, ein angenehmer Trance-Zustand

"Arbeiten" Sie selbst an Ihrer Genesung mit - mit Tiefenentspannung aktivieren wir auf sehr angenehme Art und auf Basis Ihrer individuellen, inneren Bilder unbewusste Ressourcen, die Ihre Selbstheilung in Gang bringen, und von denen Sie bisher vielleicht nichts wussten. Das Beste daran: Sie brauchen nichts zu tun, nur zu entspannen. So wecken wir Ihre schlafenden Verbündeten, die Ihnen hilfreich zur Seite stehen.

Hypnotische Zustände bieten auch eine sehr gute Grundlage, um Ängste, Schmerzen, Schockzustände (z. B. Diagnoseschock), Kummer, Sorgen und Nocebos zu bearbeiten. Nocebos sind z. B. Äusserungen, denen Sie möglicherweise unbewusst folgen würden: Prognosen darüber, wie die Krankheit verlaufen wird oder Aussagen, wie sich Ihre Befindlichkeit entwickeln wird.

Wichtig zu wissen:

"Sie sind ein Individuum, deshalb ist auch der Verlauf

    Ihrer Krebserkrankung individuell."

Ausserdem können Sie fast wie im Schlaf mit Ihrem "Gast" Kontakt aufnehmen.

Es ist erstaunlich, welche Erkenntnisse so eine "Unterhaltung" zutage fördern kann! Sie erkunden Ihren Körper und können selbst herausfinden, was und wie Sie zu Ihrer Genesung und Wohlbefinden beitragen können ... und in gewissem Mass wirkt das auch möglichen Erschöpfungs- und Ermüdungszuständen entgegen (Fatigue).

Selbsthypnoseanleitungen - Kopfhörer auf und entspannen!

Gezielte Entspannung hilft Ihnen auch, sich auf die Behandlung gut vorzubereiten und für die laufende Therapie und mögliche Nebenwirkungen gut gerüstet zu sein. Denn ist Ihr Unterbewusstes erst einmal "mit im Boot", so erleben Sie sich durch das nachfolgende, wiederholte Hören von Selbsthypnoseanleitungen, die individuell auf Ihre Person und Ihre aktuelle Situation zugeschnitten sind,

als mitwirkenden Part. Das gibt Ihnen Sicherheit, Ruhe, Selbstvertrauen und Stärke - und damit gehen Sie gut gerüstet in und durch Ihre Behandlung.

Wo kann ich aussagekräftige und zuverlässige Informationen über meine Erkrankung erhalten?
 

Hier finden Sie auf den Punkt gebracht, was Sie über Ihre Erkrankung wissen sollten:

https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/infothek/infomaterial-kategorie/die-blauen-ratgeber/

https://www.tumorzentrum-muenchen.de/patienten.html

Praktische Hinweise, wissenschaftlich fundiert im TZM-Blog:

https://news.tumorzentrum-muenchen.de/

Hier finden Sie Informationen zum ganzheitlichen Behandlungsansatz:

https://www.biokrebs.de/infomaterial/gfbk-infos

Die gute Zusammenarbeit mit all Ihren Behandlern und therapierelevanten Kontakten ist wünschenswert und wichtig.

Gern begleite ich Sie, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an: 089.65114255

 
 
 
 
 
 
 
 

Mitglied Projektgruppe Psycho-Onkologie

am Tumor Zentrum München

Mitglied Projektgruppe Psycho-Onkologie

am Tumor Zentrum München

weisheit.abmachung.zärtlich

Evelin J. Lenz

Gesprächspsychotherapie

Therapeutische Hypnose

Psychoonkologie (zertifiziert nach DKG)

Birkenleiten 27

81543 München

Telefon 089.65114255

praxis@evelinlenz.de

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